Simulationsmodell eines weiblichen Crashtestdummys
Wie sicher sind Frauen bei Frontalaufprällen wirklich? Ein Forschungsprojekt der HTW Berlin untersucht, ob gängige Crashtest-Dummys die weibliche Brustgeometrie ausreichend abbilden – und ob Sicherheitsgurt und Airbag Frauen je nach Körperform unterschiedlich schützen.
Viele Crashtests arbeiten mit Dummys, die weibliche Körper nur begrenzt abbilden. Das kann Folgen haben: Bei einem Frontalaufprall könnten Sicherheitsgurt und Airbag Frauen je nach Brustform und Brustgröße unterschiedlich gut schützen. Ein neues Forschungsprojekt der HTW Berlin untersucht genau diesen Zusammenhang.
Prof. Dr.-Ing. Darius Friedemann, Professor für Fahrzeugsicherheit und Unfallforschung an der HTW Berlin, leitet das Projekt „Untersuchung der Sicherheit von Frauen im Straßenverkehr“. Die Studie läuft von Juni 2026 bis Februar 2027 und wird vom Deutschen Verkehrssicherheitsrat gefördert. Sie knüpft an die Forschung der HTW Berlin zu Fahrzeugsicherheit, Unfallanalyse und simulationsgestützter Entwicklung von Fahrzeugkomponenten an.
Das Team simuliert frontale Unfälle am Computer. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie Gurt und Airbag gestaltet würden, wenn die Prüfpuppe ganz andere Brustformen und Brustgrößen aufweisen würde. Die Simulationen mit digitalen Crashmodellen sollen zeigen, welche Körperformen möglicherweise bevorteilt werden und ob es Oberkörperformen gibt, die schlechter geschützt sind. Ziel ist es, mögliche Schwächen bei der Entwicklung von Rückhaltesysteme zu erkennen und den Schutz von Frauen im Auto zu verbessern.
Hinweis: Diese Meldung wurde mit Unterstützung von Künstlicher Intelligenz erstellt und redaktionell geprüft.
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