Forschung zum Thema Windkraft

Portrait Prof. Dr. Hermann Knaus Foto: Hochschule Esslingen

Portrait Prof. Dr. Hermann Knaus Foto: Hochschule Esslingen

Prof. Dr. Hermann Knaus erhält zwei Auszeichnungen für seine wissenschaftliche Arbeit

Gleich zwei Auszeichnungen hat Prof. Dr. Hermann Knaus von der Fakultät Gebäude-Energie-Umwelt
kürzlich erhalten. So ist der Wissenschaftler zum einen in den Forschungsverbund „Baden-
Württemberg Center of Applied Research (BW-CAR)“ aufgenommen worden. Damit gehört er zu den
forschungsstarken Professoren an einer Hochschule für angewandte Wissenschaften. Zum anderen ist
Prof. Knaus an der Mathematisch-Naturwissenschaftlichen Fakultät der Eberhard Karls Universität
Tübingen assoziiert worden. Damit ist er bei der Betreuung von Promotionen einem
Universitätsprofessor gleichgestellt. Derzeit laufen vier gegenseitig betreute Promotionen mit der
Universität Tübingen in seinem Arbeitsbereich.

Unter den ersten Gratulanten ist Rektor Prof. Christof Wolfmaier: „Für mich ist es eine große Freude,
dass Sie diese Auszeichnung für ihre erfolgreiche Forschungsarbeit erhalten haben. Davon profitiert
unsere gesamte Hochschule.“

Im Fokus: Windkraft und die Suche nach geeigneten Standorten

Prof. Knaus forscht zur Nutzung der Windkraft, um erneuerbare Energien zu erzeugen und fügt sich
somit in die Forschungsstrategie der Hochschule Esslingen ein. Im Fokus liegt die Suche nach
geeigneten Standorten. Dabei wird insbesondere der Betrieb von Windkraftanlagen im hügeligen,
bergigen Gelände mit unterschiedlichen Landnutzungsarten, wie es beispielsweise in Süddeutschland
vorkommt, von ihm betrachtet.

Als Plattform dient das Forschungsnetzwerk WindforS, in dem sich die Universitäten Tübingen und
Stuttgart, das Karlsruher Institut für Technologie (KIT), die Technische Universität München, die
Hochschulen Esslingen und Aalen sowie das Zentrum für Sonnen- und Wasserstoff-Forschung
zusammengeschlossen haben. Gemeinsam wird das Windforschungstestfeld in Stötten gerade im
Rahmen des vom baden-württembergischen Wirtschaftsministerium geförderten Forschungsprojekts
WINSENT errichtet.

„Aus den Forschungsarbeiten der Doktorandinnen und Doktoranden resultieren interessante,
innovative studentische Projekt- und Abschlussarbeiten. Diese führen wir häufig zusammen mit
Unternehmen durch. Somit wird der Technologietransfer verbessert und den Studierenden die
Möglichkeit zum forschenden oder problembezogenen Lernen gegeben“, erläutert Knaus. Der
Professor lehrt in den Bachelor-Studiengängen Gebäude-Energie- und Umwelttechnik und
Maschinenbau sowie im Master-Studiengang Energiemanagement und Energiesysteme.

Das Baden-Württemberg Center of Applied Research (BW-CAR) ist das hochschulübergreifende
Netzwerk forschungsstarker Professorinnen und Professoren an HAW zur Förderung der Forschung
und des wissenschaftlichen Nachwuchses. Es soll insbesondere verlässliche und attraktive
Promotionsbedingungen an den HAW schaffen und die fachliche Vernetzung der Doktorandinnen und
Doktoranden fördern.

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