An wen richtet sich der Masterstudiengang?

Der weiterbildende Masterstudiengang ist für Berufstätige konzipiert, die bereits ein Studium (Bachelor, Diplom) in den Bereichen Maschinenbau, Verfahrenstechnik, Elektrotechnik, (Technischer) Physik oder artverwandt oder im Wirtschaftsingenieurwesen mit Vertiefung in den genannten Bereichen abgeschlossen haben, die weiterhin bereits erste Erfahrungen im Beruf gesammelt haben und neues Wissen in der Entwicklung bzw. Nutzung regenerativer Energien erwerben wollen. Die Module sind größtenteils technisch ausgerichtet. Die Anpassungswahlpflichtmodule ermöglichen die Ergänzung fachlicher Grundlagen aus den Themenkomplexen Elektrotechnik und Maschinenbau und erleichtern den Wiedereinstieg ins Studium auch nach längerer Berufstätigkeit. Neben den energietechnischen Grundkompetenzen erweitern Sie Ihr betriebswirtschaftliches Know-how und trainieren IT-Fertigkeiten und soziale Kompetenz.

 

Welche Zugangsvoraussetzungen muss ich erfüllen?

Sie müssen einen ersten Hochschulabschluss (Bachelor, Diplom) in den Fachrichtungen Maschinenbau, Verfahrenstechnik, Elektrotechnik, (Technischer) Physik oder artverwandt oder in der Fachrichtung Wirtschaftsingenieurwesen mit Vertiefung in den genannten Bereichen nachweisen. Ferner sollten sie eine mindestens einjährige, einschlägige Berufserfahrung vorweisen können. Machen zu viele Bewerber ein Auswahlverfahren nötig, werden Punkte für die Berufserfahrung und die Note des ersten akademischen Abschlusses vergeben. Näheres können die Interessenten in Kürze in der Zulassungsordnung, §§6 und 7, nachlesen.

 

Wird ein ausländischer Hochschulabschluss auch bei der Zulassung anerkannt? Oder muss ich zusätzliche Zulassungstests absolvieren?

Wenn Sie Ihren Abschluss an einer ausländischen Hochschule gemacht haben, müssen Sie das Zeugnis in beglaubigter deutscher Übersetzung vorlegen. Ferner müssen Sie, da der Unterricht größtenteils in deutscher Sprache abgehalten wird, einen Nachweis der deutschen Sprache erbringen.

 

Warum ist der Masterstudiengang kostenpflichtig?

Der Masterstudiengang wird von den HAWtech-Hochschulen über das durch die Länder finanzierte Lehrangebot hinaus angeboten. Um Studierenden eine Lehre in kleinen Gruppen sowie eine intensive Betreuung zu gewährleisten, entstehen sowohl beim Verbund der HAWtech-Hochschulen als auch beim BIfAW Kosten, die gedeckt werden müssen. Ferner dient das Studiengeld der Bereitstellung sorgfältig ausgearbeiteter Studienunterlagen, der Prüfungsgebühren, der Organisation der Präsenzphasen sowie der Online-Verfügbarkeit und -Nutzbarkeit einer interaktiven Lernplattform. Die Kosten von 15.900 Euro sind jeden Cent wert – nicht nur, dass sie eine Investition in Ihre Zukunft sind – auch können Sie bei der nächsten Gehaltsrunde bei Ihren Forderungen besser argumentieren – denn das Einzahlen in eine gute (Weiter-)Bildung zahlt sich immer aus – nicht nur für Sie, sondern auch für Ihren Arbeitgeber!

 

Welche Finanzierungsmöglichkeiten gibt es?

Die Kosten für das Studium sind in Raten zu je 2.650 Euro jeweils am Semesteranfang zu bezahlen. Es lohnt sich, den Arbeitgeber in den Entscheidungsprozess mit einzubeziehen – oftmals investieren Unternehmen gern in die Zukunft ihrer Angestellten; in vielen Bundesländern gibt es auch einen gesetzlich geregelten Anspruch auf Bildungsurlaub.
Auch das Bildungskreditprogramm der Bundesregierung bietet über die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) einfache, zinsgünstige und individuell abgestimmte Bildungskredite an.

Ausgaben für berufliche Weiterbildung sind in der Regel steuerlich absetzbar – fragen Sie dazu Ihren Steuerberater oder Ihr zuständiges Finanzamt.

 

Ist ein Fernstudium auch wirklich „richtiges und anerkanntes“ Studium und der Abschluss somit allgemein anerkannt? Bringt er mich also tatsächlich beruflich voran?

Der Masterstudiengang „Regenerative Energien“ wird an der HTW Berlin auf Grundlage des Berliner Hochschulgesetzes (BerlHG) eingerichtet und als gemeinsamer Studiengang der Mitgliederhochschulen der HochschulAllianz für Angewandte Wissenschaften (HAWtech) durchgeführt. Sorgfältig zusammengestellte Lehrmaterialien und professionelle Dozenten sichern Praxisnähe und hohe Aktualität der Lehre. Ihre eigene Berufstätigkeit und -erfahrung ermöglicht ihnen den sofortigen Wissenstransfer in die Praxis. Der Austausch unter den Studierenden mit vielfältigen Berufserfahrungen bietet einen wertvollen Mehrwert über das durch die Dozenten vermittelte Fachwissen hinaus. Das wiederum kurbelt die eigene Karriere an. Sich durch ein berufsbegleitendes Studium mit anerkanntem Master-Abschluss weiter zu qualifizieren, bringt Sie somit auf jeden Fall beruflich voran.

 

Wie läuft das Studium eigentlich ab?

Zu Beginn jedes Semesters erhalten Sie ausführliche Studienanleitungen, Lehrbriefe oder andere geeignete Literatur, anhand derer Sie sich im Selbststudium den Lehrstoff erarbeiten. Studienbegleitend finden Präsenzphasen an den einzelnen Hochschulstandorten statt, am Ende einiger Module steht eine Prüfung, in anderen erbringen Sie studienbegleitende Leistungen wie Laborprotokolle oder eine Projektarbeit. Im sechsten Semester erarbeiten Sie die Masterarbeit und verteidigen Sie zum Abschluss Ihres Studiums in einem Kolloquium.

 

Wie lange dauert das Studium, und wie viel Zeit muss ich pro Woche für

Die Regelstudienzeit beträgt sechs Semester. Basis für die Berechnung der aufzuwendenden Gesamtarbeitszeit (workload) sind die Leistungspunkte (LP); ein Leistungspunkt steht für einen Arbeitsaufwand von 25 Stunden. Pro Fachsemester werden jeweils 23 Wochen angesetzt, in denen je 20 LP erworben werden. Daraus ergibt sich eine wöchentliche Arbeitszeit von durchschnittlich 22 Stunden. In dieser Berechnung ist die Teilnahme an den Präsenzphasen pro Semester bereits berücksichtigt.

 

Wann werden die Präsenzphasen angeboten und wie viele sind es insgesamt?

Die Präsenzphasen pro Semester finden im Regelfall an sechs bis acht Samstagen (in Ausnahmefällen auch freitags) und im Rahmen von ein bis zwei Blockwochen pro Semester mit drei bis fünf Werktagen statt. 
Die Präsenzphasen des ersten Semesters finden an der Hochschule Esslingen an Samstagen und 2 Blockveranstaltungen à 4 Tagen und an der Hochschule Darmstadt mit 6 Blockveranstaltungen jeweils Freitag/Samstag statt. Die Zeit für das Selbststudium können die Studierenden anhand der übergebenen Lehrmaterialien und der Nutzung von E-Learning selbstbestimmt und frei gestalten.

 

Finden Präsenzphasen an allen sechs Hochschulstandorten statt?

Das Studium soll an möglichst allen Kooperationshochschulen durchgeführt werden, damit die Studierenden die verschiedenen Standorte, Labore und jeweiligen (Forschungs-) Schwerpunkte aller HAWtech-Mitglieder kennenlernen. Die Präsenzphasen finden jeweils an der HAWtech-Hochschule statt, die verantwortlich für das entsprechende Lehrmodul ist. (In Kürze finden Sie in Anlage 2 der Studienordnung die Darstellung der Module in Verbindung mit den modulverantwortlichen Hochschulen. Abweichungen davon werden rechtzeitig vor Semesterbeginn bekannt gegeben.)

 

Weshalb ist es so wichtig, dass ich bei den Präsenzphasen dabei bin?

An den Präsenztagen vertiefen Sie das erarbeitete Wissen und erhalten wichtige Impulse für das weitere Selbststudium. Sie können Ihren Lernfortschritt überprüfen und  wichtige Themen mit den Dozenten besprechen. Zahlreiche Laborübungen veranschaulichen das Gelernte praktisch und führen zu tieferem Verständnis der Zusammenhänge. Offene Fragen und Probleme können Sie auch mit ihren Kommilitonen diskutieren und lösen. Das motiviert dies für die nächste Phase des Selbststudiums und fördert den Zusammenhalt der Studiengruppe. Sie knüpfen Kontakte und überwinden mögliche Kontaktbarrieren für Fragen untereinander bei den nächsten auftretenden Problemen.

 

Wenn ich während des Selbststudiums vor einem Problem stehe und nicht weiterkomme – wer kann mir helfen?

Die Programmteilnehmer können sich jederzeit untereinander und zu festgelegten Zeiten mit den Dozenten über eine interaktive Lernplattform austauschen: zum erarbeiteten Fachwissen, aber auch zu Alltagsproblemen im Beruf, so wird das Wissen sofort in die Praxis umgesetzt. Zeitnahe Antworten auf Fragen sowie Online-Diskussionen im Chat oder im Forum überbrücken die räumliche Distanz während der Phasen des Selbststudiums.

 

Wie entsteht meine Master-Arbeit?

Das Thema Ihrer Masterarbeit können Sie aus einer auch wissenschaftlich interessanten Aufgabenstellung Ihres eigenen Arbeitumfeldes oder eines auf dem Gebiet der regenerativen Energien tätigen anderen Unternehmens generieren. Auch Aufgabenstellungen aus dem Forschungsumfeld der Kooperationshochschulen kommen in Frage. Zunächst legen Sie mit dem zuständigen Professor oder der Professorin das Thema für Ihre Abschlussarbeit fest. Danach kontaktieren Sie das Prüfungsamt der HTW und beantragen die Zulassung. Hier geben Sie später auch Ihre Masterarbeit ab. Die Bearbeitungszeit für die Masterarbeit beträgt 20 Wochen. Sollten Sie den Abgabetermin oder das Thema doch noch mal verändern wollen, wenden Sie sich an Ihre/n betreuende/n Hochschullehrer/in.

 

In welcher Sprache wird gelehrt?

Die Lehrveranstaltungen werden hauptsächlich in deutscher Sprache abgehalten.

 

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Die HAWtech startet mit berufsbegleitendem Masterstudiengang "Regenerative Energien"

Berlin. Zum Wintersemester 2012/2013 bietet die HochschulAllianz für angewandte Wissenschaften (HAWtech) den weiterbildenden, berufsbegleitenden Masterstudiengang "Regenerative Energien" an. Er gibt Ingenieuren, die bereits Berufserfahrung gesammelt haben, die Möglichkeit zur Weiterbildung auf dem Gebiet der regenerativen Energien. Bewerbungen sind ab Ende Mai 2012 möglich. [mehr]
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