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HAWtech beschließt Austauschprogramm für Studierende

18.02.2010

Unter dem Motto „Starke Regionen, starke Hochschulen – Interessen verbinden“ haben die Rektoren und Präsidenten der HochschulAllianz für Angewandte Wissenschaften (HAWtech) bei ihrer Sitzung in Aachen ein gemeinsames Programm beschlossen, das die Mobilität und den internen Austausch der Studierenden zwischen den sechs Hochschulen fördern soll. Schon zum kommenden Wintersemester 2010/11 können die ersten Studierenden der Fachrichtungen Maschinenbau und Elektrotechnik das neue Angebot nutzen und jeweils für ein Semester an eine der sechs Partnerhochschulen wechseln.

Prof. Dr.-Ing. Bernhard Schwarz, Rektor der Hochschule Esslingen und Sprecher der HAWtech, sieht in der Mobilität der Studierenden eine wichtige Aufgabe im Rahmen des Bologna-Prozesses. Die Fachhochschulen in Deutschland seien sehr erfolgreich bei der Umsetzung der Hochschulreformen; dies werde auch durch die positive Resonanz der Wirtschaft auf die neuen Bachelor- und Masterabschlüsse belegt. Das jetzt beschlossene Austauschprogramm biete den Studierenden die Chance, ihren Horizont zu erweitern und ihre Perspektiven auf dem Arbeitsmarkt zu verbessern. Prof. Dr. Karl-Heinz Meisel, Rektor der Hochschule Karlsruhe, betonte: „Das ist ein wichtiges Angebot. Unsere Studierenden warten nur darauf, dass es los geht.“ Nach den Worten von Prof. Dr. Maria Overbeck-Larisch, Präsidentin der Hochschule Darmstadt, hat die Allianz auch die praktischen Aspekte eines solchen Austausches im Blick. Weder bei der Wohnraumsuche noch bei den Studiengebühren solle es Hindernisse für die Studierenden geben. Die Austauschsemester sind Teil der bestehenden Studiengänge, die Studienleistungen werden in vollem Umfang angerechnet. Bewerbungsschluss für die erste Runde des Austauschprogramms ist der 30. April 2010.

Bei der Arbeitssitzung gaben die Hochschulspitzen auch das Startsignal für den neuen Internetauftritt der HAWtech. Unter der Adresse www.hawtech.de sind alle Informationen über die Allianz und über die beteiligten Hochschulen zu finden. Das neue Angebot ist Teil einer gemeinsamen Strategie, mit der die Allianz ihre Stärken national und international vermarkten möchte. Der Rektor der FH Aachen, Prof. Dr. Marcus Baumann, sagte, die Studierenden könnten von der Stärke der Fachhochschulen profitieren. Verabredet wurde auch, die Auslandsaktivitäten der Hochschulen zu bündeln und auszubauen. In der Allianz könne es gelingen, attraktive Angebotspakete für Studieninteressierte aus dem Ausland zu schnüren – etwa mit Summer Schools an mehreren Hochschulstandorten.

In der HochschulAllianz für Angewandte Wissenschaften (HAWtech) haben sich die FH Aachen, die Hochschule für Technik und Wirtschaft Berlin, die Hochschule Darmstadt, die Hochschule für Technik und Wirtschaft Dresden, die Hochschule Esslingen und die Hochschule Karlsruhe zusammengeschlossen. Die beteiligten Hochschulen wollen insbesondere in Lehre, Forschung, Technologietransfer, Weiterbildung und Hochschulmanagement eng zusammenarbeiten, gemeinsam in der Öffentlichkeit auftreten und sich strategisch positionieren. Gemeinsam ist ihnen ein technischer Schwerpunkt, eine starke Praxisorientierung und hohe Reputation. Insgesamt sind hier rund 47.000 Studierende eingeschrieben. Die Allianz ist im Dezember 2009 in Darmstadt offiziell gegründet worden. Die Arbeitssitzungen der Rektoren und Präsidenten finden sechs Mal im Jahr statt.

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Die HAWtech startet mit berufsbegleitendem Masterstudiengang "Regenerative Energien"

Berlin. Zum Wintersemester 2012/2013 bietet die HochschulAllianz für angewandte Wissenschaften (HAWtech) den weiterbildenden, berufsbegleitenden Masterstudiengang "Regenerative Energien" an. Er gibt Ingenieuren, die bereits Berufserfahrung gesammelt haben, die Möglichkeit zur Weiterbildung auf dem Gebiet der regenerativen Energien. Bewerbungen sind ab Ende Mai 2012 möglich. [mehr]
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